Vorbereitungsdienst

An das Lehramtsstudium schließt sich als zweite Phase der Vorbereitungsdienst mit der Zweiten Staatsprüfung an. Beide Phasen der Lehrerausbildung enthalten erziehungswissenschaftliche, fachwissenschaftliche und fachdidaktische Inhalte, allerdings mit unterschiedlicher Gewichtung.

Der Vorbereitungsdienst hat das Ziel, die Lehramtskandidatinnen und -kandidaten (LAK) zu befähigen, selbstständig den Beruf einer Lehrerin oder eines Lehrers auszuüben. Das heißt insbesondere, dass die LAK berufliche Handlungsfähigkeit in den Lehrerqualifikationen erwerben: Unterrichten, Erziehen, Beraten, Beurteilen, Innovieren, Organisieren und Verwalten. Der Vorbereitungsdienst wird in Studienseminaren und an Ausbildungsschulen durchgeführt.

In den Studienseminaren werden die LAK in einem Hauptseminar und zwei Fachseminaren ausgebildet. Hinzu kommen andere Ausbildungsformen, wie z. B. die medienpädagogische Woche, Hospitationspraktika oder Projekte.

Die schulpraktische Ausbildung findet in Ausbildungsschulen statt. Dort werden die LAK von Ausbildungslehrkräften betreut. Die schulpraktische Ausbildung umfasst 12 Stunden pro Woche und beinhaltet Hospitationen, Unterricht unter Anleitung, selbstständigen Unterricht sowie weitere Aufgaben, die die Gestaltung des Unterrichts und das Schulleben betreffen. Der selbstständige Unterricht beginnt mit 4 Stunden und soll im 2. Ausbildungsjahr mindestens 8 Stunden betragen.

Der Vorbereitungsdienst dauert 18 Monate und schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab.


Hinweise für die Bewerbung zum berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst
(sog. Seiteneinstieg)


letzte Änderung am 24.09.2013